Ehrenbürger

Die Verleihung des Ehrenbürgerrechts ist die höchste Auszeichnung einer Gemeinde. Grundlage ist der Artikel 16 der Bayerischen Gemeindeordnung. Darin heißt es: „Die Gemeinden können Persönlichkeiten, die sich um sie besonders verdient gemacht haben, zu Ehrenbürgern ernennen“. Die Ehrenbürgerwürde als höchstpersönliches Recht wird durch den Gemeinderat verliehen und erlischt mit dem Tod.

Gegenwärtig tragen folgende Persönlichkeiten die Ehrenbürgerwürde der Gemeinde Rott a. Inn:

Franz Josef Strauß (1915-1988):

Von 1978 bis 1988 Ministerpräsident des Freistaates Bayern, der familiär eng mit der Gemeinde Rott a. Inn verbunden war, nachdem er 1957  die Rotterin Marianne Zwicknagl geheiratet hatte. Franz Josef Strauß hat in der Rotter Familiengruft seine letzte Ruhestätte gefunden.

Gottfried Hain ( geb. 1936)

Der Unternehmer hat mit der Fa. Alpma das wichtigste und größte  Unternehmen am Standort Rott a. Inn gegründet und engagiert sich bis heute sozial in vielfältiger Weise, u.a. im Rahmen der von ihm gegründeten Stiftung.


 

Bürgerauszeichnung

Die Gemeinde Rott a. Inn verleiht für herausragende Verdienste um das Allgemeinwohl, das Vereinswesen oder beosondere Leistungen im kulturellen oder sozialen Bereich eine Bürgerauszeichnung in Gestalt einer Ehrenmedaille. Diese zeigt als bildgebendes Motiv den Stifter des Klosters Rott, Pfalzgraf Kuno I von Rott mit seiner Schwiegertochter Elisabeth von Lothringen. Die Bürgerauszeichnung soll im Jahr 2021 erstmals vergeben werden.